WORT, BILD, SPRACHE – DO, 17.12, 19h

gepostet am 11/11/2015 in Ausstellungen, Diskussion, Screening — teilen via

© Juliane Zelwies (videostill)

WORT, BILD, SPRACHE
DO, 17. Dezember, 19 Uhr
ÜBER SPRACHE(N). VIER ABENDE ZU KUNST UND SPRACHE
No more words, no other thoughts. About the rituals of speaking, Screening und Gespräch mit Juliane Zelwies, Künstlerin (Berlin) und Gespräch mit Karin Schwarzbek, Künstlerin (Zürich)
Wir wirken die trennenden und verbindenen Potenziale von performativen Sprechakte in der Debatte, im Konflikt, im Diskurs? Welche Körperlichkeit hat Sprache und welche Körperlichkeit hat Malerei und wie lassen sie sich übersetzen?

Die Künstlerin Juliane Zelwies arbeitet aktuell an einer Serie von Videoarbeiten, die sich mit Kommunikation, Rhetorik und Übermittlung bis hin zu sprachphilosophischen Experimenten in verschiedenen Konstellationen beschäftigt. In «Richard und Felix» (2012) begegnen sich zwei Personen am Speaker’s Corner in London und kommen ins Gespräch über Verantwortlichkeiten mit der Sprache, insbesondere in der politischen Rede; für eine andere Arbeit konnte die Künstlerin die Toronto Debating Society gewinnen, sie in die Regeln des Debattierens einzuführen unter dem Titel: «Immigrants make a society stronger» (2015). Juliane Zelwies, lebt und arbeitet in Berlin. Sie studierte Experimentelle Mediengestaltung an der UdK Berlin und war Meisterschülerin in der Klasse Medienkunst der UdK Berlin. Ausserdem studierte sie Bildende Kunst / Bildhauerei in Philadelphia, an der Tyler School of Art, in Stockholm, an der Konstfack und an der UdK Berlin. http://www.juliane.de/

Karin Schwarzbek ist Künstlerin/Malerin und lebt in Zürich.
Karin Schwarzbek: «Wenn die Motive zu eindeutig bleiben, dann interessiert mich das Bild nicht und ich werfe es weg. Ich suche für mein Werk die komplexen, mehrschichtigen Bilder. Ich misstraue zu einfachen Inhalten. In meinem Bildern geht es dann auch nicht um reale Körper oder um Fleischlichkeit. Jemand hat mal gesagt, dass in meinen Bildern ein Art mentale Körperlichkeit realisiert sei. Diese Einschätzung umschreibt mein eigenes Verständnis recht gut. Die Bilder verweisen mehr auf eine Befindlichkeit, denn auf einen realen Körper.» (auszug aus einem gespräch, 2013) http://www.schwarzbek.ch

Juliane Zelwies wird über ihre Arbeit sprechen, die die Potentialität von Sprache untersucht und zusammen mit Karin Schwarzbek über die „Dialoge“ zwischen Bildern und Worten, zwischen Narration, Inszenierung und Bildkomposition in der Malerei ins Gespräch kommen, moderiert von Anke Hoffmann und Christian Vetter.

im Anschluss: Good-bye Station21
Es ist bald Weihnachten und wir sagen Uf Wiederluege, Au Revoir, Ba-Ba und Tschüss.
Die Station21 verabschiedet sich auf unbestimmte Zeit in den Winterschlaf und macht Platz für einen Neustart. Wir verlassen als Verein den Raum an der Stationsstrasse und geben den eingeführten Off-Space an ein junges Team weiter, die mit einem neuen Namen und guten Vorsätzen ins kommende Jahr starten.
Daher wollen wir Abschied feiern, kurz,schmerzlos und unprätentiös und mit euch!